Die KEAs e. V. – Kölner Erwerbslose in Aktion https://die-keas.org/rss.xml de Jahresabschlussfeier der KEAs https://die-keas.org/node/667 <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Jahresabschlussfeier der KEAs</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die Feier der <a href="/node/1">KEAs</a> findet am Freitag, den 20. Dezember 2019, ab 19 Uhr im <a href="/naturfreundehaus"> Naturfreundehaus Köln-Kalk</a>, Kapellenstraße 9a, statt.</p> <p>Es gibt ein leckeres, stärkendes Essen. Salate und andere Köstlichkeiten wie auch Getränke dürfen gern mitgebracht werden.</p> <p>Machen wir uns einen angenehmen Abend!</p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2019-11-30T17:45:56+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">30. November 2019 - 18:45</span> Sat, 30 Nov 2019 17:45:56 +0000 KEA 667 at https://die-keas.org Party und Polizei im Jobcenter Köln-Porz https://die-keas.org/PorzPennerParty <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Party und Polizei im Jobcenter Köln-Porz</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><strong>Beleidigungsbrief an <a href="/node/1">Die KEAs e.V.</a> wird zum Anlass für eine lustige „Arme Würstchen Party“</strong></p> <p>Köln, 07.10.2019<br /> Die Securities waren überrascht – doch es war zu spät, das Geschehen zu stoppen. Fröhliche Menschen mit Partyhüten, Luftschlangen und merkwürdigen Würstchen am Stock strömten in die Wartehalle des Jobcenters Köln-Porz.</p> <p>Der Wagen mit einem großen Gebilde „Goldener Haufen lächerlicher Scheiße“ wurde zwar gestoppt. Doch wundersamer Weise löste sich das Kunstwerk von seinem Wagen und wurde mit flinken Händen über die Köpfe und ebenfalls in die Wartehalle des Jobcenters Köln-Porz getragen.<br /> Wie üblich war diese überfüllt, und eine lange Schlange wartender Menschen bestaunte das folgende Geschehen. </p> <p>Musik ertönte, Konfetti, Luftschlangen, tanzende „lächerliche Würstchen“ am Stock. Und mittendrin der „Goldene Haufen rassistischer und klassistischer Scheiße“.<br /> Erwerbslose und Freund*innen feiern eine lustige „Arme Würstchen Party“, locker und cool und direkt in der Wartehalle des Jobcenters Köln-Porz. Es ist die lustige Antwort auf einen anonymen Beleidigungs- und Drohbrief, den die Beratungsstelle <a href="/node/1">Die KEAs e.V.</a> (Kölner Erwerbslose in Aktion) erhalten hat. Der Brief trägt einen offiziellen Stempel aus dem Jobcenter und scheint mit der Hauspost versendet worden zu sein.</p> <p><a href="/pdf/JC-Porz-Penner-f.pdf"><img src="/pics/jc-porz-penner-kl.jpg" style="float:right; margin-left:5px;" width="40%" /></a></p> <p>Der anonyme Brief bezeichnet Beratende und Alg II-Bezieher*innen als „Asis und Kanaken“, „lächerlicher Haufen Scheiße“ und als “arme Würstchen“. Und auch die Anwälte, die den Betroffenen zu ihren Rechten verhelfen, bekommen was ab: Sie seien „verkorkste Juristen“.<br /> Auch eine Drohung fehlt nicht: „Dann kommt doch vorbei. Wir Mitarbeiter halten alle zusammen“ und haben „keine Angst vor schlechter Presse“.</p> <p> <strong>„Arme Würstchen? Vorbeikommen? Gerne! Wir sind arm – aber bei uns spielt die Musik!“</strong>,<br /> heißt es auf <a href="/pdf/WuerstchenParty.pdf">Flyern</a>, die verteilt werden. Warum sich ärgern - stattdessen wird der Drohbrief auf die lustige Art genommen.<br /> Der Brief wird laut verlesen, so dass alle Umstehenden in der Wartehalle es hören können. Viele irritierte Gesichter. Die Sprache des Briefes ist sehr beleidigend.<br /> Während Kinder Luftballons geschenkt bekommen, leise Party-Tröten und lustige Musik ertönen, wird auch immer wieder die Forderung der Feiernden wiederholt: Wir möchten mit der Leitung des Jobcenters Köln-Porz sprechen! Ein kleine Überraschnung in Form einer Auszeichnung wartet nämlich auf diese. </p> <p></p><center><img src="/pics/Warteschlange.jpg" /></center> <p>Doch während die Mitarbeiter*innen hin- und herlaufen, Securities hilflos immer mal wieder zum Gehen auffordern, bleiben sowohl die Feiernden als auch die Warteschlange im Jobcenter unbeweglich.<br /> Viele Wartende sehen dem Treiben amüsiert und wohlwollend zu, nur einer meint, schimpfen zu müssen, wird jedoch von den Securities zurückgepfiffen.<br /> Die Stimmung in der Wartehalle ist meistens sehr bedrückt. Die viel zu langen Warteschlangen, nur um Dokumente abgeben zu können oder Anträge abzuholen. Hinzu kommen angeblich verloren gegangene Dokumente, fehlende Geldzahlungen. Dies ist der Grund, weshalb hier protestiert wird. Vereinzelt und isoliert fühlen sich viele ALG II- Empfänger*innen zurecht ausgeliefert. Den Mut, sich gegen unsinnige Maßnahmen oder Schikanen seitens der Sachbearbeiter*innen zu wehren, haben die wenigsten. Erwerbslose oder Aufstocker*innen werden wie Schuldige behandelt und unter Generalverdacht gestellt. Auch rassistische Beleidigungen sind im Jobcenter nicht selten zu hören. </p> <p><strong>„Uns hat der anonyme Beleidigungsbrief nicht schockieren können“, resümiert daher eine Aktivistin der <a href="/node/1">KEAs</a>. „Demütigungen, sinnlose Maßnahmen und Sanktionen erleben wir beinahe täglich bei unseren Begleitungen im Jobcenter. Viele Betroffene haben Angst, zu einem Meldetermin zu gehen.“</strong></p> <p>Durch Kürzungen des ALG II-Regelsatzes auf ein Niveau unterhalb des staatlich garantierten Existenzminimums, bis zu 100%, werden Menschen in finanzielle und soziale Notlagen gebracht. Menschen verlieren ihre Wohnungen, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen können. Das Jobcenter ist direkt verantwortlich für entstehende Obdachlosigkeit. Betroffene werden psychisch oder körperlich krank. Noch schlimmer ist es für Menschen ohne deutschen Pass, ihnen werden per Gesetz noch weitere Auflagen gemacht, sie trifft der institutionelle wie auch persönliche Rassismus in besonderer Weise.</p> <p><strong>Doch es regt sich Widerstand.</strong><br /> Seit einiger Zeit gibt es vermehrt <a href="/Jobcenter%20Porz%20Begleitung">Protest</a> am Jobcenter Köln Porz. Vor allem gegen die Sachbearbeiterin Frau A. Sie ist durch besonders restriktive Auslegung ihres Ermessensspielraums und durch rassistische Äußerungen aufgefallen. Wiederholte Dienstaufsichtsbeschwerden verliefen bisher im Sande. Doch der Protest zeigt so langsam Wirkung. Seit einigen Wochen scheint Frau A. nicht im Haus zu sein. Termine werden abgesagt oder an andere Stellen vergeben. Widerstand lohnt sich!</p> <p>Die Unruhe ist im Jobcenter Köln-Porz angekommen. Der anonyme Brief ist eine direkte Reaktion auf die <a href="/Jobcenter Porz Nachfrage">vorangegangen</a> <a href="/node/664">Proteste</a>. Aber von Beleidigungs- und Drohverhalten wollen sich die erwerbslosen Aktivist*innen von der Initiative <a href="https://erwerbslos.blackblogs.org/">erwerbslos nicht wehrlos</a> nicht einschüchtern lassen.<br /> Sie haben eingeladen zur fröhlichen „Arme Würstchen Party“.</p> <p><strong>Endlich – die Leitung des Jobcenters Köln-Porz kommt.</strong><br /> Und so stehen sie mit 30 Leuten in der Wartehalle und verlangen tanzend und trötend, die Standortleitung zu sehen. Nach einigem Hin- und Her ist es endlich soweit. Unter Applaus und leisem Getröte wird das Erscheinen der Standortleiterin in der Wartehalle begrüßt. Doch anstatt sich Zeit zu nehmen und nach den Grund der „Arme Würstchen Party“ zu fragen, ist ihr mehr an Ordnung gelegen. Die Musik solle aus, alle sollen raus. „Die Polizei ist informiert. Die Polizei wird gleich da sein.“ Der Betriebsablauf dürfe nicht gestört werden. </p> <p>Aber deshalb waren doch alle gekommen: Um den Betriebsablauf in den oberen Etagen zu stören! In der Wartehalle hingegen wurde niemand gestört oder aufgehalten. Die Schalter blieben offen und misslaunig dreinblickende Mitarbeiter*innen kümmerten sich wie jeden Tag mehr schlecht als recht um die jeweiligen Belange der vielen wartenden <a href="/hartz-IV">Hartz IV</a>-Bezieher*innen. </p> <p>Die Standortleitung bleibt dabei: Reden erst, wenn alle Aktivist*innen draußen wären.<br /> Einzig, um die zwangsweise Wartenden nicht zu stören, werden die Festivitäten dann doch und ganz gemächlich und unter musikalischer Begleitung nach draußen verlagert. Unterwegs noch einige <a href="/pdf/WuerstchenParty.pdf">Flyer</a> und Luftballons verteilt, immer mit dabei die nervösen Securities, die sich ihrer Macht beraubt sehen.<br /> Aber was das Jobcenter unter Kommunikation und Reden versteht, zeigte sich schon gleich vor der Eingangstür. Die Standortleitung hatte tatsächlich die Polizei gerufen und diese wollte sich jetzt in das Geschehen einmischen.</p> <p>Nun, dann eben im Beisein von Securities und Staatsmacht. Erneut wurde das anonyme Beleidigungsschreiben vorgelesen. Es war ganz still, und Standortleitung und die Umstehenden trauten ihren Ohren kaum, als sie den Wortlaut des Schreibens hörten. </p> <p><strong>Feierliche Übergabe des „Goldenen Haufens lächerlicher Scheiße“ an die Standortleitung</strong><br /> Der Festakt erreichte seinen Höhepunkt: Die Überreichung der Auszeichnung „Goldener Haufen rassistischer und klassistischer Scheiße“ oder, wie im anonymen Brief kurz gesagt, „ein lächerlicher Haufen Scheiße“.<br /></p><center><img src="/pics/goldener-haufen.jpg" /></center><br /> Wundervoll, auf einer Klorolle drapiert, vergoldet und beschriftet, thront das Kackhäufchen, doch die Leiterin will und will es einfach nicht entgegen nehmen. Bemüht schaut sie weg, unterhält sich mit der Polizei und reagiert auch dann nicht, als ihr die wertvolle Auszeichnung schlussendlich feierlich vor die Füße gelegt wird. Nur ein verstohlener Blick.<br /> Bloß keine Emotionen zeigen, als ginge sie das alles gar nichts an, was in ihrem Hause passiert. Kaum ein Wort zu dem Brief; man würde sich kümmern; und kein Wort zum verpatzten Empfang der Auszeichnung. <p> </p> <p><strong>Klassismus als Diskriminierung aufgrund der „sozialen Herkunft“</strong><br /> Doch das Jobcenter ist verantwortlich dafür, dass Erwerbslose zunehmend sozial und finanziell isoliert werden. Diese Form der Ausgrenzung geht in der Gesellschaft weiter.<br /> Es ist kein Wunder, dass sich der Brief auf hetzerische TV-Soaps bezieht. Von Armut Betroffene erhalten Spott und Hohn, es wird bewusst ein völlig falsches Bild von ALG II-Bezieher*innen gezeichnet. Doch dies ist Ausdruck der Angst vor dem eigenen sozialen Abstieg. Klassismus nennt man die Diskriminierung allein aufgrund der sozialen Herkunft oder der sozialen Position. Diese ergibt sich aus (mangelndem) Vermögen und (geringem) Einkommen. Über die Einführung des <a href="/hartz-IV">Hartz IV</a>-Systems wurde diese Angst bewusst geschürt. Nur so lässt sich ein großer Niedriglohnsektor halten und Menschen können zu faktisch nicht-bezahlter Arbeit in Form von 1€-Jobs gezwungen werden. Sinnlose Maßnahmen können verkauft werden und Jobcenter-Statistiken so bereinigt werden. Klassismus und Rassismus gehen leider oft miteinander einher. </p> <p><strong>Die Polizei nervt, aber kann der Partystimmung keinen Abbruch tun.</strong><br /> Für die Standort-Leitung geht es erst einmal um die „Bereinigung“ der Hofeinfahrt. Die Verstärkung der Hüter der Ordnung ist inzwischen eingetroffen. Der Grill vor den Toren des Jobcenters ist eingeheizt und die Meute will hungrig nun zum zweiten Teil der Party – mit Sekt und Würstchen - übergehen.<br /> Unvermittelt stoppt die Polizei die gehenden Partygäste und versucht, sie am Verlassen des Jobcenter-Parkplatzes zu hindern. Eine leicht absurde Situation, wollte die Mitarbeiter*innen die Aktivist*innen doch eher schneller als später los werden.<br /> So ganz ist es wohl auch nicht geglückt. Einige Unbeteiligte wurden willkürlich der Teilnahme an der Party verdächtigt, Inklusion wurde unvermittelt so ausgelegt, dass sich auf einmal auch Rollstuhlfahrer verhaften lassen müssten. </p> <p></p><center><img src="/pics/torwache.jpg" /></center><br /> Doch die Einschüchterung funktionierte nicht ganz. „Dann nehmen Sie doch meine Personalien auf, dann zeigen Sie mich doch wegen angeblichem Hausfriedensbruch an, das stört mich überhaupt nicht!“, erschallt es halb belustigt, halb erbost über den Parkplatz. Und alle stimmen ein. „Mich stört's auch nicht“. „Mich auch nicht“. „Na, dann macht mal“. <p> </p> <p><strong>Niemand geht allein zum Amt!</strong><br /> „Niemand geht allein zum Amt“, hieß es schon kurz nach Einführung der <a href="/hartz-IV">Hartz IV</a>-Gesetze. Und so ist es auch bei Protesten und Aktionen. Gegen die Vereinsamung und Isolierung in der Gesellschaft hilft gemeinsames Handeln.<br /> Gegen das Ausgrenzen und Diskriminieren aufgrund von Armut oder der vorgeblichen sozialen oder geographischen Herkunft hilft der Zusammenhalt.</p> <p>Erwerbslosigkeit ist weder persönliches Schicksal noch schuldhaftes Vergehen!<br /> „Wir schließen uns zusammen, denn wir sind zwar erwerbslos, aber nicht wehrlos. Uns motiviert der anonyme Brief, denn er zeigt uns, dass die Proteste im Jobcenter angekommen sind und sich unser Widerstand lohnt. Ihr werdet uns nicht los, wir sind Viele und wir werden mehr.“, so die Aktivist*innen von <a href="/node/1">Die KEAs e.V.</a> und der Initiative <a href="https://erwerbslos.blackblogs.org/">erwerbslos nicht wehrlos</a>.</p> <p>Und zum Schluss gab's dann doch noch eine spontan angemeldete Versammlung. Mit Chips, Sekt, Selters und einigen Würstchen!</p> <p>Hartz IV abschaffen!<br /> Reichtum verteilen - Armut abschaffen!</p> <p><strong>Nachtrag: <a href="https://erwerbslos.blackblogs.org/fotos-aktion/">Hier</a> sind viele schöne Fotos vom Kackhaufen (im) Jobcenter. </strong></p> <p><strong>Und noch etwas:</strong></p> <p><a href="/pdf/JC-Porz-Penner2.pdf"><img src="/pics/jc-porz-penner2-kl.jpg" style="float:right; margin-left:8px;" width="48%" /></a></p> <p>Auch auf die Mitarbeiter*innen des Jobcenters wird Druck ausgeübt und von oben nach unten weitergeben. Wer im Jobcenter arbeitet, muss statistische Quoten erfüllen und möglichst viele Menschen wieder aus dem Bezug von ALG II drängen. Ob dies durch schlecht bezahlte Arbeit, 1€-Jobs, Sanktionen oder sinnlose Maßnahmen geschieht, ist dabei nicht relevant. Wer nicht mitmacht, verliert seinen eigenen Arbeitsplatz.<br /> Doch einige wenige Mitarbeiter*innen wehren sich gegen diesen Druck. Leider nur Wenige haben ihren repressiven Job gekündigt oder sich mit Protesten der Erwerbslosen solidarisiert. Es wird lieber nach unten getreten, als die Schuldigen oben anzugehen. Ändern wir das!</p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2019-10-07T16:36:25+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">7. Oktober 2019 - 18:36</span> Mon, 07 Oct 2019 16:36:25 +0000 KEA 666 at https://die-keas.org Schulbücher werden vom Jobcenter bezahlt https://die-keas.org/node/665 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Schulbücher werden vom Jobcenter bezahlt</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit angemessener Verzögerung hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf die Urteile des Bundessozialgerichts (BSG) vom 08.05.19 reagiert und den Jobcentern gegenüber klargestellt, dass von diesen "<a href="https://www.arbeitsagentur.de/wissensdatenbank-sgbii/21-algii-mehrbedarfe#1478888561107">die Kosten für Schulbücher ... getragen</a>" werden müssen. Das gilt für den Kauf und auch für die kostenpflichtige Ausleihe von Schulbüchern und von Arbeitsheften.</p> <p>"<cite>Kosten für Schulbücher, die Schüler mangels Lernmittelfreiheit selbst kaufen müssen, sind durch das Jobcenter als Härtefallmehrbedarf nach § 21 Abs 6 SGB II zu übernehmen</cite>" (<a href="http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/portal/t/19ke/page/bsjrsprod.psml?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=10908&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KSRE185140205&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0&amp;doc.hl=1#focuspoint">B 14 AS 13/18 R</a>, Rz. 14), denn</p> <p>"<cite>Der Bedarf für Schulbücher ist [...] ein existenznotwendiger Bedarf und als solcher auch grundsätzlich unabweisbar</cite>"<br /> (<a href="http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/portal/t/19ke/page/bsjrsprod.psml?pid=Dokumentanzeige&amp;showdoccase=1&amp;js_peid=Trefferliste&amp;documentnumber=1&amp;numberofresults=10908&amp;fromdoctodoc=yes&amp;doc.id=KSRE130260219&amp;doc.part=L&amp;doc.price=0.0&amp;doc.hl=1#focuspoint">B 14 AS 6/18 R</a>, Rz. 28), hatte das BSG in seinen Entscheidungen festgestellt.</p> <p>Nun könnte man denken, in NRW gibt es die Lernmittelfreiheit, also kosten die Schulbücher nichts. Falsch gedacht! "Lernmittelfreiheit" heißt nämlich, dass Lernmittel "<a href="https://bass.schul-welt.de/6043.htm#1-1p96">unentgeltlich überlassen</a>" werden – aber gegen Zahlung "<a href="https://bass.schul-welt.de/6043.htm#1-1p96">eines Eigenanteils</a>". Paradox? Nein, denn Freiheit gibt es nicht geschenkt.</p> <p>So erfreulich die Urteile des BSG sind, als sie im fünfzehnten Jahr "<a href="https://www.die-keas.org/hartz-IV">Hartz IV</a>" der Realität Rechnung tragen, dass das Arbeitslosengeld II vorne und hinten als Existenzminimum nicht reicht, wird die Durchsetzung auch dieses Anspruchs mit Mehrarbeit verbunden sein.</p> <p>Die BA setzt nämlich voraus, dass die Schulbücher und Arbeitshefte über eine <a href="https://www.buecher-wiki.de/index.php/BuecherWiki/ISBN">ISBN</a> verfügen. Es wird also nicht genügen, einfach eine Rechnung oder Quittung über den zu zahlenden oder bezahlten Betrag vorzulegen. Nein, diese Nummer muss auch angegeben werden. Und man kann darauf wetten, dass bald vom Jobcenter Formulare zu diesem Anlass gebastelt werden. Das wäre dann wirklich zeitnah, denn mehr noch als vor über hundert Jahren zu Kaisers Zeiten gilt die Regel: Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare.</p> <p>Vorerst aber reicht ein formloser Antrag - mit Betrag in Euro und ISBN.</p> </div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">25. September 2019 - 22:54</span> Wed, 25 Sep 2019 20:54:26 +0000 KEA 665 at https://die-keas.org Erfolgreiche Aktionstage vor dem Jobcenter Köln-Porz https://die-keas.org/node/664 <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Erfolgreiche Aktionstage vor dem Jobcenter Köln-Porz</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><strong>Infostand und Anklage-Wand<br /> Frau A. und weitere böswillig und rassistisch agierende Sachbearbeiter*innen abziehen</strong></p> <p>Infostand mit Anklage-Wand direkt vor den Toren des Jobcenters. Teamleiter Herr M. hat Angst um seine Mitarbeiter*innen. Erwerbslose berichten von Schikanen, rassistischen Äußerungen und drohender Wohnungslosigkeit durch Sanktionen. Und immer wieder heißt es „Oh, die Sachbearbeiterin Frau A. kenne ich auch, die ist schlimm.“</p> <p><strong>Montag Morgen 9 Uhr. </strong><br /> Etwas argwöhnisch blicken die Mitarbeiter*innen des Jobcenters Köln-Porz aus dem Fenster nach unten. Ein Auto hält, Zeltdach, Bierbank und Tisch sowie Infomaterial, Kaffee und Kuchen werden ausgepackt und aufgebaut. Und zwar genau am Eingang des Jobcenters. Das scheint nicht allen zu gefallen. Doch es ist vor den Toren des Jobcenters, auf dem öffentlichen Gehweg. Das konnten auch die hinzugerufenen Ordnungshüter bestätigen, ja, ist alles legal, sogar angemeldet. Da ist wohl nichts zu machen. Der Stand darf stehen bleiben, die Mitarbeiter*innen ziehen ihre Köpfe von den Fenstern zurück. <a href="/node/1">Die KEAs</a> und Unterstützer*innen beginnen mit der Aktionswoche. </p> <p></p><center><a href="/pics/Infostand.jpg"><img src="/pics/Infostand-kl.jpg" /></a></center> <p><strong>Flugblätter werden verteilt, Sprechblasen geschrieben.</strong> Erwerbslose auf eine Tasse Kaffee eingeladen. Wer will, kann die eigene Geschichte erzählen. Gespräche über das, was so hinter den Mauern und Türen des Jobcenters passiert. Berichte von Demütigungen, rassistischen Beleidigungen, Schikanen, angeblich „verloren“ gegangenen Dokumenten, daraus folgenden Sanktionen, die Not, die Ohnmacht und die Wut. </p> <p><strong>Die Sachbearbeiterin Frau A.</strong><br /> Die schon bekannte Sachbearbeiterin, die durch besonders harte Auslegungen, demütigende und rassistisch empfundene Äußerungen sowie durch massenhafte Sanktionierung aufgefallen war. Den KEAs und auch anderen Beratungsstrukturen ist sie schon seit Jahren negativ bekannt. <em>„Wir fordern, dass Frau A., Sachbearbeiterin der Integration im Jobcenter Porz, versetzt wird und keinen Kund*innen-Kontakt mehr hat!“</em> heißt es auf einem Flugblatt von Betroffenen. Schon zwei Aktionen, <a href="/Jobcenter Porz Begleitung">eine massenhafte Begleitung</a> zu einem Meldetermin und <a href="/Jobcenter Porz Nachfrage">ein unangemeldeter Überraschungsbesuch</a> gegen Frau A. haben stattgefunden. </p> <p></p><center><a href="/pics/H4-Transpi.jpg"><img src="/pics/H4-Transpi-kl.jpg" /></a></center> <p><strong>Und die Proteste zeigen Wirkung.</strong> Plötzlich steht Teamleiter Herr M. am Infostand. Er weiß, dass es schon zwei Aktionen gegeben hat. Erst letzte Woche haben ca. 15 Unterstützende in einem Überraschungsbesuch sich noch einmal nach dem Stand der Beschwerden und der Forderung nach Versetzung von Frau A. erkundigt. Damals wurde dann mit eben diesem Teamleiter Herrn M. geredet. Er tat ahnungslos, war nicht begeistert von der solidarischen Aktion, versprach aber, sich zu kümmern und warf wenig später die Besucher*innen aus dem Jobcenter. </p> <p>Jetzt steht Teamleiter Herr M. am Infostand. Tut ganz verständnisvoll. Man würde sich kümmern. Man solle doch Vertrauen haben, die Sache würde intern geregelt. Aber er hätte die Aufgabe, seine Mitarbeiter*innen zu schützen. Sie wären beunruhigt. Beunruhigt? Nun, das ist gut so!<br /> Wenn Sachbearbeiter*innen Menschen in die Verzweiflung treiben, rassistische Äußerungen tätigen, durch Schikanen und Sanktionen Erwerbslose ihre Wohnungen verlieren und obdachlos werden. Ja, dann ist es an der Zeit, beunruhigt zu werden. </p> <p></p><center><a href="/pics/Infostand2.jpg"><img src="/pics/Infostand2-kl.jpg" /></a></center> <p>Aber irgendwie meinte Teamleiter Herr M. das wohl anders. Jedenfalls kam kurz darauf noch einmal die Ordnungsmacht und ermahnte freundlich, dass der Infostand ja nur für außerhalb des Jobcenters genehmigt sei und sie davon ausgingen, dass man nicht beabsichtige, eine Aktion in den Räumen zu machen ...</p> <p><strong>Die Isolation durchbrechen – Schikanen stoppen.</strong><br /> Es ist „nur“ ein Infostand. Aber er sorgt für Unruhe. Und das ist ein gutes Zeichen.<br /> Erwerbslose kommen ins Gespräch, tauschen sich aus, erleben, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht alleine sind. „Wir wollen dieses System anprangern, in die Öffentlichkeit zerren und wir wollen uns zusammen tun. Niemand muss alleine zum Amt!", so hieß es einmal auf einer Aktion in Berlin.<br /> Und das gleiche passiert auch hier. </p> <p></p><center><a href="/pics/Infos.jpg"><img src="/pics/Infos-kl.jpg" /></a></center> <p><strong>Die Anklage-Wand</strong><br /><strong>„Deine Erfahrung mit dem Jobcenter? Schreib sie auf!“ ist die Aufforderung eines aufgehängten Zettels.</strong><br /> „Meine Erfahrungen aufschreiben?“, ein Mann bleibt interessiert stehen. „Da reicht aber nicht ein Zettel. Ich müsste gleich ein ganzes Buch schreiben!!“ Er lacht ein wenig bitter.</p> <p><a href="/pics/Anklage1.jpg"><img alt="Anklage1.jpg" src="/pics/Anklage1-kl.jpg" style="float:left; margin-right:8px;" title="Anklage1.jpg" width="48%" /></a><a href="/pics/Anklage2.jpg"><img alt="Anklage2.jpg" src="/pics/Anklage2-kl.jpg" style="float:right; margin-left:8px;" title="Anklage2.jpg" width="48%" /></a></p> <p>Und so geht es vielen. Die einen berichten, dass sie alles vom Jobcenter direkt dem Anwalt übergeben müssen. Die anderen, dass ihnen mit 2 kleinen Kindern nach einer Sanktion Gutscheine für die Ernährung der Kinder verweigert wurden. Allen ist es schon passiert, dass abgegebene Dokumente auf wundersame Weise im Amt verschwunden sind. Besonders ärgerlich finden viele, dass das Jobcenter Porz seit kurzem keine Eingangsstempel für abgegebene Dokumente macht. Die Folgen sind ausbleibende Zahlungen, verpasste Weiterbildungen, Beleidigungen seitens der Sachbearbeit*innen bis hin zu Sanktionen. Auch von rassistischen Zuschreibungen und Beleidigungen wird immer wieder berichtet – ausgeführt durch Mitarbeiter*innen des Jobcenters!<br /> Einige Namen von Sachbearbeiter*innen fallen immer wieder.<br /> Eine Person steht weinend vor dem Tor. Seit Monaten keine Zahlung, trotz Anspruch, jetzt verliert sie ihre Wohnung. „Krank und wohnungslos." Das hören wir immer wieder. Das Jobcenter macht Obdachlosigkeit! Sanktionen führen zur Zahlungsunfähigkeit, zur Kündigung. Da hilft es auch nicht, wenn ein Gericht Monate später die Unrechtmäßigkeit feststellt. </p> <p></p><center><a href="/pics/Stoppschilder.jpg"><img src="/pics/Stoppschilder-kl.jpg" /></a></center> <p><strong>Und immer wieder die Integrations-Sachbearbeiterin Frau A.</strong><br /> Hinten am Infostand hängt ein Transparent: <em>„Stoppt die Schikanen. Stoppt Frau A.“</em> In Flugblättern wird erzählt, warum. Immer wieder bleiben Leute stehen und bestätigten: Ja, Frau A. kenne ich auch. „Wir sind eine Beratungsorganisation, die Sachbearbeiterin Frau A. ist uns schon lange negativ bekannt.“ „Frau A.? Ich gebe alles meinem Anwalt, alleine habe ich Angst.“ „Frau A., oh ja, da habe ich auch so meine Erfahrung ...“ Das sind Sätze, die tatsächlich immer wieder vorkommen. Betroffene berichten, freuen sich über die Aktion. Die Häufigkeit, mit der das passiert, überrascht sogar die Aktivist*innen am Infostand.</p> <p><strong>Jemand geht nachschauen. Was hält Frau A. von der Aktion? Ist sie da?</strong><br /> Und siehe da, es hängt ein Zettel an der Tür: „Frau A. ist heute <u>nicht</u> im Haus.“ Die ganze Woche über. Ob dies mit der Urlaubszeit oder mit den Protesten zu tun hat, ist unklar.</p> <p><a href="/pics/JCPorz-Fr-A.jpg"><img alt="JCPorz-Fr-A.jpg" src="/pics/JCPorz-Fr-A-h.jpg" style="float:left; margin-right:8px;" title="JCPorz-Fr-A.jpg" width="50%" /></a></p> <p> Aber ein guter Anfang ist gemacht! Und eine Ermutigung für alle, weiter zu machen, bis die Forderung erfüllt ist:<br /><em>„Wir fordern, dass Frau A., Sachbearbeiterin der Integration im Jobcenter Porz versetzt wird und keinen Kund*innen-Kontakt mehr hat!<br /> Wir fordern aber auch, dass andere, ähnlich handelnde Sachbearbeiter*innen entsprechend versetzt werden. Das Hartz IV System abschaffen!“</em></p> <p>Ein Zettel auf der Anklagewand fasst es zusammen:<br /> „Ich werde von meiner Sachbearbeiterin immer demotiviert und runter gemacht. Wenn man sich wehrt, kann man was erreichen.“<br /> Und so sind alle motiviert, weiter zu machen, und freuen sich über die gelungene Aktionswoche. <a href="/pics/Anklage3.jpg"><img alt="Anklage1.jpg" src="/pics/Anklage3-kl.jpg" style="float:left; margin-right:8px;" title="Anklage1.jpg" width="50%" /></a></p> <p><strong>Erwerbslos - aber nicht wehrlos!!</strong> </p> <p>Nachtrag:<br /> Die Aktionen fanden am 5., 6. und 8. August statt. Leider musste die am Freitag wegen verschiedener wichtiger Gründe ausfallen. Auf diesem Wege eine Entschuldigung an alle, die umsonst zum Jobcenter gekommen sind und die keinen Infostand vorgefunden haben. Danke für eure Solidarität! </p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2019-08-18T22:03:26+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">19. August 2019 - 0:03</span> Sun, 18 Aug 2019 22:03:26 +0000 KEA 664 at https://die-keas.org Zweiter Besuch bei Sachbearbeiterin Frau A. im Jobcenter Porz https://die-keas.org/Jobcenter%20Porz%20Nachfrage <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Zweiter Besuch bei Sachbearbeiterin Frau A. im Jobcenter Porz</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Diesmal war es ganz ohne Einladung. Kein Meldetermin, keine offizielle Begleitung.</p> <p>Auf einmal standen ein Dutzend Menschen im Flur des Jobcenters Porz, in einer der oberen Etagen, und wollten zur Sachbearbeiterin Frau A. Diese ist bei Vielen als böswillig agierend und sanktionsfreudig aufgefallen, außerdem liegen zahlreiche Berichte von als rassistisch empfundenen Aussagen von ihr vor.</p> <p>Donnerstag, 1. August 2019</p> <p>Mehr als 3 Wochen war der letzte große Besuch her. Bei einer massenhaften Begleitung einer Erwerbslosen zum Meldetermin bei Frau A. kamen damals <a href="/Jobcenter%20Porz%20Begleitung">15 Begleiter*innen als Unterstützung</a> mit und forderten die Versetzung von Frau A. „Kein Kundenkontakt für Sachbearbeiterin Frau A.“</p> <p>Mehr als 3 Wochen Zeit für das Amt, die ausgehändigte Dienstaufsichtsbeschwerde und die weiteren Beschwerden zu bearbeiten.</p> <p>Und nach 3 Wochen nun auch Zeit für die Begleiter*innen, noch einmal nachzufragen, was denn aus den vielfachen Beschwerden und der Forderung nach Versetzung von Frau A. geworden ist.<br /> Diesmal als kleiner Überraschungsbesuch. </p> <p>Und tatsächlich, Frau A. war nicht da. Ob dies an der Urlaubszeit liegt oder am Erfolg der Aktion, musste nachgeprüft werden. So ging es kurzerhand zum Teamleiter Herrn M. Dieser war gar nicht begeistert über die vielen ungebetenen Gäste, die da in seinem Büro standen. Auf die einfache Frage, ob die Leitung des Jobcenter inzwischen reagiert und Frau A. aus dem Kontakt mit Erwerbslosen entfernt hätte, antwortete er leider nicht. Stattdessen gab Herr M. sich ahnungslos, verlangte, den Flur zu räumen, und sorgte sich darum, dass der „Betrieb ungestört weitergehen“ könne.</p> <p>Ungestört Sanktionen verteilen? Ungestört rassistische Äußerungen tätigen oder willkürliche Entscheidungen treffen und Menschen demütigen?</p> <p>Seine Mitarbeiter*innen hätten Angst vor den ungebetenen Gästen. Zu den Vorwürfen kein Wort. Rassismus, Willkür - egal. Hauptsache, der Dienstbetrieb kann ungestört weiterlaufen. </p> <p>Doch die Aktivisten* kamen, um zu stören. Das Hartz IV-System und seine besonders scharfen Sachbearbeiter*innen gehören ans Licht gezerrt. </p> <p>Und so ging es auf dem Rückweg auch noch einmal durch die volle Wartezone im Erdgeschoss. Kleine Ansprachen wurden gehalten, Flugblätter verteilt. Die dort wartenden Erwerbslosen stimmten den Ausführungen zu und fanden die Kritik berechtigt. Nur der Teamleiter und seine mittlerweile herbeigerufenen Securities schienen anderer Meinung und warfen die Protestler*innen raus.<br /> Draußen standen auch schon andere mit einem Transparent und Flugblättern und informierten die Hereinkommenden. </p> <p>Eine kurze und gelungene Aktion.</p> <p>„Wir werden keine Ruhe geben, bis Frau A. und andere böswillig agierende Sachbearbeiter*innen ins Archiv oder sonst wohin verschwinden“, war das passende Statement einer Teilnehmenden.</p> <p>Für die kommende Woche wurde dann auch eine Aktionswoche mit angemeldeten Infostand am Eingang des Jobcenters angekündigt. </p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2019-08-10T20:45:19+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">10. August 2019 - 22:45</span> Sat, 10 Aug 2019 20:45:19 +0000 KEA 663 at https://die-keas.org Gelungene Aktion mit 15 Begleiter*innen am Jobcenter Porz https://die-keas.org/Jobcenter%20Porz%20Begleitung <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Gelungene Aktion mit 15 Begleiter*innen am Jobcenter Porz</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p><strong>Schluss mit den Schikanen – Stoppt die Sachbearbeiterin Fr. A.</strong></p> <p> Mehr als 20 Minuten mussten sie warten am 08.07.19, im Warteraum des 3. Stockwerks im Jobcenter Köln-Porz. Doch das Warten hatte sich gelohnt. Die Sachbearbeiterin Frau A.  staunte nicht schlecht und stammelte nur noch „Bitte setzen Sie sich hin, bitte setzen Sie sich hin“, bevor sie wieder in ihr kleines Zimmer verschwand. Diesmal war „ihre Kundin“ nämlich nicht alleine gekommen.</p> <p>Nachdem Frau A. sie für mehrere Monate um 100% gekürzt hatte und auch durch weitere Schikanen und Datenschutzverletzungen aufgefallen war, saßen nun 15 Beistände zusammen mit der Erwerbslosen im Wartebereich und standen zeitgleich auf, um mit ihr den Meldetermin wahrzunehmen.</p> <p>Das war wohl zu viel für Frau A. Die ansonsten durch ihre harte Linie, Sanktionen, sowie als schikanös, erniedrigend und rassistisch empfundenen Äußerungen bekannt gewordene Sachbearbeiterin suchte sich hektisch Verstärkung bei ihren Kolleginnen und Kollegen.</p> <p>Doch die Meute blieb ruhig stehen. Schließlich hatte sie einen Grund, hier zu sein. Es ging um die Begleitung einer Erwerbslosen zu ihrem Meldetermin. Es ging aber auch darum, grundsätzlich das Verhalten der Sachbearbeiterin aufzuzeigen und ihre Versetzung zu fordern. Immer häufiger erfuhr die Beratungsstelle der <a href="/node/1">KEAs</a> von Betroffenen über die Methoden im Jobcenter Porz. Immer häufiger mussten Erwerbslose von den <a href="/node/1">KEAs</a> unterstützt werden und wurden zu Meldeterminen zur Sachbearbeiterin Frau A. begleitet. Es wurden Widersprüche geschrieben, Beschwerden geschrieben. Doch nichts ist passiert.</p> <p>„Wir haben uns zusammengeschlossen und unsere Freund*innen mitgebracht“, heißt es denn auch in einem später verteilten <a href="/pdf/FLYER_JC-Porz_8-7-19.pdf">Flyer</a>.</p> <p><img alt="JC Porz Begleitung" src="/pics/JC_Porz_Begleitg_kl.png" style="float:left; margin-right:8px;" title="JC Porz Begleitung" width="50%" /></p> <p><strong>„Keinen Kundenkontakt für die Sachbearbeiterin Integration Frau A. - Böswillig und rassistisch agierende Sachbearbeiter*innen abziehen“.</strong></p> <p>Die Meute - eine Aktionsform der massenhaften Begleitung, wie sie <a href="/jc-porz">früher </a><a href="/mc-porz">häufiger</a> im Rahmen von <a href="/node/225"> Zahltagen</a> durch die <a href="/node/1"> KEAs </a> und andere <a href="/zahltag-bonn">Erwerbslosen-Initiativen</a> stattfand.</p> <p>Zwischenzeitlich versuchte eine Kollegin, die Teamleitung oder Standortleitung zu holen. Beide waren angeblich nicht da. Stattdessen kam Herr J., vormaliger Teamleiter, und stellte sich als Vertreter von Frau A. vor und bestand mit eigenwilliger Rechtsauslegung darauf, dass der Meldetermin nur mit maximal 2 Beiständen stattfinden könne. Dies lehnte die Menge ab. Sie waren alle zur Unterstützung gekommen.<br /> Vorschläge seitens der Begleitenden, in einem großen Raum im oberen Stock oder hier im Wartebereich den Meldetermin stattfinden zu lassen, wurden wiederum seitens der Jobcenters abgelehnt.</p> <p>Und so begann eine lebhafte Diskussion im Warteraum. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde und ein Antrag auf Wechsel der Sachbearbeiterin wurden übergeben. Auch andere Betroffene oder ihre Begleitenden waren mit dabei.<br /> Ein junger iranischer Mann berichtete ruhig über seine als rassistisch und erniedrigend empfundenen Erfahrungen mit Frau A. Ihm sollten ein Praktikumsplatz, ein Ausbildungsplatz und ähnliches verboten werden, immer mit der Begründung, er könne ja einen 1-Euro-Job machen und die Sprache lernen (die er sehr gut spricht!).</p> <p>Andere berichteten ebenfalls von rassistischen Zuschreibungen, nach denen ihnen Wohnungen, der Besuch von schwerstkranken Angehörigen oder gleich das ganze ALG II verwehrt werden sollte. Alles ohne Gesetzesgrundlage, als reine Willkürentscheidung einer Sachbearbeiterin. Erst Widersprüche und der Gang zum Sozialgericht machten solche Entscheidungen teilweise wieder rückgängig.</p> <p>Fast eine Stunde lang wurde im Warteraum mit Herrn J. diskutiert. Dieser stand aalglatt da und tat so, als würde er zuhören. „Das interessiert Sie doch überhaupt nicht, Sie hören ja nicht einmal zu. Ich habe noch kein einziges Wort des Bedauerns von Ihnen gehört. Sie decken die Frau ja!“, war dann auch der empörte Zwischenruf eines Beteiligten. Der zwischenzeitlich hinzugerufene Security schaute nur etwas unwohl aus seiner Uniform. Herrn J. war wohl auch entgangen, dass er lange Zeit Teamleiter eben dieses Teams mit Frau A. war. Ihm waren all diese Beschwerden durchaus bekannt, nur gehandelt hatte er nicht.</p> <p>Und das ist auch das Problem.<br /> „Viele von uns haben Frau A. schon seit Jahren als Sachbearbeiterin.“, heißt es weiter in dem <a href="/pdf/FLYER_JC-Porz_8-7-19.pdf">Flyer</a>, der an umstehende verteilt wurde. „Viele Beschwerden und Dienstaufsichtsbeschwerden wurden geschrieben. Doch nie ist etwas passiert. Alles verhallte in den langen Gängen des Jobcenters. Mitarbeiter*innen des Jobcenters Porz erhalten Deckung durch ihre Vorgesetzten und Teamleiter*innen. Wir stehen heute hier, weil es uns reicht!<br /> Wir haben keine Lust mehr, gedemütigt zu werden. Wir haben keine Lust mehr, willkürliche Kürzungen und Schikanen zu erleben. Wir fordern, dass Frau A. versetzt wird und keinen Kund*innen-Kontakt mehr hat.<br /> Wir sind erwerbslos, aber wir sind nicht wehrlos!“</p> <p>Am Ende der Diskussion kam es noch zu einer belustigenden Gesetzesauslegung seitens Herrn J. Gerade, als die Betroffene Erwerbslose und die Begleitenden sich anschickten zu gehen, meinte Herr J. auf einmal, nein, der Meldetermin habe nicht stattgefunden. Zu einem Meldetermin müsse die Eingeladene im Zimmer der Integrationskraft sitzen und hier dürften maximal 2 Begleitende mit hinein.</p> <p>Kurzerhand und wohl schneller als es Herr J. oder der Security dies erwartet hatten, wurde auf dem Absatz kehrt gemacht und die Erwerbslose saß, zusammen mit zwei Begleiter*innen, im Zimmer der sich ansonsten eher versteckt haltenden Sachbearbeiterin Frau A. Diese, sichtlich verärgert, wollte den Termin nur bei geschlossener Tür stattfinden lassen, was ihre „Kundin“ jedoch ablehnte.</p> <p></p><center><img alt="JC Porz Begleitung" src="/pics/JC_Porz_Begleitg3_kl.png" /></center> <p>Und so begann eine erneute lustige Diskussion über das Öffnen und Schließen einer Tür während eines Meldetermins. Und über spannende Auslegungen des Datenschutzes, der nämlich dann verletzt sei, wenn die betroffene Erwerbslose all ihre Zeug*innen und Beistände mit dabei haben möchte und deshalb die Tür geöffnet haben möchte.</p> <p>Vielleicht ging es aber auch eher um die Angst der Sachbearbeiterin, nicht mehr im Verborgenen agieren zu können. Eine Gesetzesgrundlage ließ sich jedenfalls nicht dafür finden.<br /> Dem Termin war genüge getan, sogar sitzend im Zimmer. Frau A. brach ihrerseits den Termin ab. Die Meute zog sich langsam zurück.</p> <p>Es wurden noch einige <a href="/pdf/FLYER_JC-Porz_8-7-19.pdf">Flyer</a> in der Empfangshalle verteilt. Auch hier kannten einige Frau A. und ihre Schikanen. Sie stimmten den Einschätzungen zu und freuten sich über die Aktion.</p> <p>Für alle Beteiligten ist klar:  dies war erst der Anfang. „Wir kommen wieder und wir werden nicht locker lassen, bis Frau A. und andere böswillig und rassistisch agierende Sachbearbeiter*innen aus dem Kundenkontakt genommen wurden.“</p> <p>Und das wird wohl auch nötig sein.</p> <p>Nur wenige Tage später kam per Post die Androhung einer Sanktion: Die Betroffene sei „nicht zum Meldetermin erschienen“. Mehr als 15 Zeug*innen werden etwas anderes bezeugen können.<br /> Und sind motiviert, weiter zu machen.</p> <p>„Stoppt die Schikanen! Stoppt Frau A.! <a href="/hartz-IV">Hartz IV</a> abschaffen!“ steht dann auch auf einem Transparent, das zum Abschluss vor dem Jobcenter ausgerollt wurde.</p> <p>Erwerbslos, aber nicht wehrlos.</p> <p> _____________________________<br /> Kontaktmöglichkeit:<br /> erwerbslos_nicht_wehrlos@gmx.de</p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2019-07-20T11:54:59+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">20. Juli 2019 - 13:54</span> Sat, 20 Jul 2019 11:54:59 +0000 Gast 662 at https://die-keas.org Sommerfest der KEAs am 05. Juli 2019 https://die-keas.org/node/661 <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Sommerfest der KEAs am 05. Juli 2019</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Das diesjährige Sommerfest des <a href="https://www.die-keas.org/die-keas-e.v.">Die KEAs e. V.</a> beginnt am Freitag, dem 05. Juli, um 19 Uhr im Garten des <a href="http://www.naturfreundehaus-kalk.de/">Naturfreundehauses Kalk</a>, Kapellenstraße 9a, in Köln-Kalk. Die Getränke und das Essen sind wie üblich frei.</p> <p>Die Vorbereitung beginnt ab etwa 17 Uhr. Wer dabei mithelfen will, ist willkommen. Zum Feiern bringt jede Freundin und jeder Freund seine Freundinnen und Freunde mit.</p> <p>Machen wir uns einen gemütlichen Abend und schieben den Stress mit dem Jobcenter mal beiseite!</p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">dbu1110742</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2019-06-18T00:31:38+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">18. Juni 2019 - 2:31</span> Tue, 18 Jun 2019 00:31:38 +0000 dbu1110742 661 at https://die-keas.org Beteiligung der KEAs an den Antirassismus-Wochen in Kalk https://die-keas.org/node/660 <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Beteiligung der KEAs an den Antirassismus-Wochen in Kalk</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die "Kölner Erwerbslosen in Aktion" - <a href="/node/1">Die KEAs e.V.</a> - nehmen an den internationalen Antirassismus-Wochen teil im <a href="/naturfreundehaus"> Naturfreundehaus Köln-Kalk</a>, Kapellenstraße 9a, vom 8. bis 23. März 2019.</p> <p>Im Rahmen des umfangreichen Programms zeigen wir dort die Ausstellung „Keine Alternative! Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“ der <a href="https://vvn-bda.de/">VVN-Bund</a> der Antifaschistinnen und Antifaschisten.</p> <p>Am Donnerstag, den 14. März, führen wir dort um 19 Uhr den Spielfilm „Freedom Writers“ vor. Darin wird eindrucksvoll ein Anti-Rassismus-Projekt an einer US-amerikanischen Schule beschrieben. Nach einer wahren <a href="http://www.freedomwritersfoundation.org/index.php/about-us/our-story">Begebenheit</a>.</p> <p>Es gibt dabei Getränke und einen kleinen Imbiss. Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.</p> <p>Außerdem beteiligen wir uns an der Abschlussfeier im Naturfreundehaus Kalk am Freitag, den 22. März, ab 19 Uhr.</p> <p>Die Besichtigungszeiten der Ausstellung und das umfangreiche Veranstaltungsprogramm sind auf der <a href="http://www.naturfreundehaus-kalk.de/antirassismuss-wochen-2019">Internetseite </a>des Naturfreundehauses Köln-Kalk zu finden.</p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2019-02-17T20:56:57+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">17. Februar 2019 - 21:56</span> Sun, 17 Feb 2019 20:56:57 +0000 KEA 660 at https://die-keas.org Fest der KEAs zum Jahresende am 14.12.18 https://die-keas.org/node/659 <span property="schema:name" class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Fest der KEAs zum Jahresende am 14.12.18</span> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Es ist wieder so weit: Das Jahr geht dem Ende zu. Traditionsgemäß feiern die <a href="/node/1">KEAs</a> das Jahresende-Fest. Wie jedes Jahr sind alle Freundinnen und Freunde im <a href="/naturfreundehaus"> Naturfreundehaus Kalk </a> willkommen.</p> <p> Dass zum Essen und Trinken reichlich Gutes vorhanden ist, dafür wird gesorgt. Wer dazu noch beitragen will, braucht sich aber nicht zurückzuhalten.</p> <p> Die Vorbereitung beginnt ab etwa 16 Uhr. Tatkräftige Unterstützung ist gern gesehen. Und ungefähr um 19 Uhr geht es dann in den erholsamen Teil über.</p> <p> </p> </div> <span rel="schema:author" class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span property="schema:dateCreated" content="2018-11-18T18:03:50+00:00" class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">18. November 2018 - 19:03</span> Sun, 18 Nov 2018 18:03:50 +0000 KEA 659 at https://die-keas.org Überlebenshandbuch der KEAs auf Persisch https://die-keas.org/node/657 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Überlebenshandbuch der KEAs auf Persisch</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Auch Farsi sprechende Menschen brauchen sich nicht mehr ein X für ein U oder ein J für ein M vormachen zu lassen, wenn sie die Ratschläge des <a href="/ueberlebenshandbuch-persisch">Überlebenshandbuches</a> beherzigen.</p> <p>Unser Dank gilt den Freundinnen und Freunden, die das unsägliche Idiom der Arbeitslosenverwaltung verständlich übertragen haben.</p> <p> </p> <p></p><center><a href="/ueberlebenshandbuch-persisch"><img alt="Persisch Seite 1" src="/pics/uehb_persisch/uehb_p_Titel.jpg" /></a></center> <p> </p> <p>Ebenso wie die anderen Fassungen des <strong>Überlebenshandbuchs</strong> (<a href="/ueberlebenshandbuch">deutsch</a>, <a href="/ueberlebenshandbuch-russisch">russisch</a>, <a href="/ueberlebenshandbuch-tuerkisch">türkisch</a>) darf auch dieses gerne unter die Leute gebracht werden.</p> </div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/3" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">KEA</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">5. Juli 2018 - 0:14</span> Wed, 04 Jul 2018 22:14:10 +0000 KEA 657 at https://die-keas.org