Friede, Freude, Ökobau

Submitted byKEA on20. Oktober 2011 - 21:32

Als wenig ergiebig erwies sich eine schriftliche Stellungnahme des Jobcenters Köln zum Thema 'Ökobau'. Auf eine Anfrage der KEAs, unter Verweis auf unsere Berichterstattung über den Maßnahmeträger, räumte das Jobcenter mehrere Beschwerden einzelner Beschäftigter ein. Diesbezüglich hätte man stets umgehend „eine Änderung beim Träger erwirkt“.

Um gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Jobcenter aus dem Weg zu gehen, werden Die KEAs ausdrücklich nicht behaupten, dass die schriftlichen Zuweisungen des Jobcenters Köln zu Maßnahmeträgern mit 1- oder 0-Euro-Jobs in aller Regel rechtlich zu beanstanden sind. In Einzelfällen aber kann es sich lohnen, genauer hinzuschauen oder sich beraten zu lassen. Voraussetzung einer rechtlich nur schwer zu beanstandenden Zuweisung ist die Definition von Art und Umfang der zu leistenden Arbeit, der Arbeitsort und die Entlohnung. Dies darf nicht allein dem Maßnahmeträger überlassen bleiben. Zudem muss die Maßnahme in der persönlichen Entwicklung des Betroffenen nachvollziehbar auch tatsächlich Sinn machen.

Nicht nur bei Ökobau gelingt es immer wieder einzelnen Betroffenen – zumal mit Unterstützung der KEAs – sich ohne finanzielle Sanktionen von einer solchen Maßnahme zu befreien.

Zwischenzeitlich haben die KEAs damit begonnen, in unregelmäßigen Abständen geeignetes Infomaterial an Beschäftigte bei Ökobau zu verteilen.