ARGE Köln nimmt Stellung zu 1-Euro-Jobs

Submitted byKEA on21. Juli 2009 - 19:16

Anfrage der KEAs zu 1-Euro-Jobs

Stellungnahme der ARGE Köln

Aufgrund der zum Teil bestehenden gesetzlichen Vorgaben und politischen Rahmenbedingungen ist lediglich ein Teil des Haushaltes der ARGE Köln uneingeschränkt steuerbar. Kommen derzeitige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt hinzu, sind regulierende Maßnahmen notwendig.

Im Bereich der Arbeitsgelegenheiten (AGH) erfolgte Mitte Mai für zunächst drei Monate – nach Abstimmung mit den Trägern der ARGE – ein vorübergehender Zuweisungsstopp. Dieser gilt für unmittelbare Zuweisungen aus den Standorten der ARGE. Durch eine Verfahrensänderung, die eine zentrale Steuerung der Besetzung von AGH ermöglicht, kann die Geschäftsführung aber, unter Berücksichtigung der Besetzungsstände, Zuweisungen zu Arbeitsgelegenheiten für Kunden im Einzelfall genehmigen. Die Geschäftsführung versucht dabei selbstverständlich auch Trägerbedürfnisse - im Rahmen ihrer derzeitigen Möglichkeiten - zu berücksichtigen.

Diese Vorgehensweise betrifft grundsätzlich AGH bei allen zentralen Trägern und ebenso die so genannten Zielgruppenprojekte. Da zur Zeit die Bedarfsermittlungen für das Jahr 2010 laufen, können noch keine grundlegenden Aussagen über die zukünftige Entwicklung der AGH getroffen werden.

Freundliche Grüße
Silke Martmann-Sprenger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
ARbeitsGEmeinschaft Köln (ARGE)



Bedarf? Danke, kein Bedarf!

Zum Stichwort „Bedarfsermittlung“ bleibt zu fragen, ob es sich nun um den Bedarf der Erwerbslosen (nach einem 1-Euro-Job) handelt oder um den Bedarf der Maßnahmeträger.

„Jack in the Box“ und viele andere Maßnahmeträger haben ihn, wir haben ihn nicht!

Freundliche Grüße
Die KEAs