Falsche Zahlen bei der ARGE Köln

Pressemitteilung / Die KEAs e.V. vom 05.01.2009

ARGE-Pressesprecher präsentiert falsche Zahlen

Den Kölner Erwerbslosen in Aktion (Die KEAs e.V.) liegt die Sitzungsvorlage aus dem Sozialausschuss der Stadt Köln (Nr. 4911/2008 vom 24.11.2008) vor, welche von der ARGE selbst verfasst wurde (Dienststelle V/50-ARGE). Aus dieser geht hervor, dass im Oktober 2008 noch 31.441 Rückstände bestanden.

Dies widerspricht grundlegend den Behauptungen des ARGE-Pressesprechers Udo Wendtland am Montag, den 05.01.2009, dass die Zahl (ca.) 30.000 unbearbeiteter Anträge (veröffentlicht in der Samstagsausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers) nicht stimme.

Wurde die Öffentlichkeit oder der Sozialausschuss mit falschem
Zahlenmaterial versorgt?

Josef Berger, Sozialberater der KEAs: „Wir können nicht ausschließen, dass es zukünftig zu verstärkten Selbsthilfemaßnahmen in den Kölner ARGEn kommen wird. Ich befürchte nachhaltige Auswirkungen auf den sozialen Frieden in Köln."

Die KEAs e.V.

Anlage
Ergebnismonitoring-Bericht Oktober 2008 (PDF)


Die „wahren Zahlen“ kommen – Die KEAs erwarten Post von der ARGE Köln.