ARGE Köln-Porz – Denn sie wissen nicht, was sie tun

Submitted byKEA on29. September 2008 - 20:13

Ein Ehepaar, sie seit fast einem Jahr Rentnerin, er im ALG-II-Bezug. Somit wird seit fast 1 Jahr ihre Rente, da verheiratet und deshalb Bedarfsgemeinschaft - „Sippenhaft“ - auf das ALG II ihres Mannes voll angerechnet. Alles das ist bei der ARGE Köln-Porz aktenkundig. Jetzt bekommt die hier Betroffene von einem Herrn Nxxxxxxxxx dieser ARGE ein Schreiben, dass sie im ALG-II-Bezug stünde und Einkommen nicht angegeben hätte. Dieses schändliche Treiben wäre durch einen Datenabgleich nach § 52 SGB II ruchbar geworden und dieses Einkommen, die Rente, wäre der ARGE Köln nicht bekannt. Es wird somit Sozialleistungsmissbrauch unterstellt.

Hier das Antwortschreiben der Rentnerin, die mir bekannt ist. Sie ist mit der Veröffentlichung mehr als nur einverstanden.

Arbeitsgemeinschaft Köln
Bezirksrathaus Porz
Herr Nxxxxxxxxx
Friedrich-Ebert-Ufer 66-70
51143 Köln

XX. Xxxxxxxxx XXXX

Ihr Schreiben vom XX.X.XXXX, Einkommen bei Bezug von Arbeitslosengeld II
BG-Nummer: XXXXXXXXXXXXXX

Untertitel: " Denn Sie wissen nicht, was Sie tun!!!"

Sehr geehrter Herr Nxxxxxxxxx

in ihrem Schreiben vom XX.X.XXXX teilen Sie mir mit, dass ich angeblich derzeit Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch - Grundsicherung für Arbeitsuchende SGB II - beziehen soll.

Ich weiß nicht, worauf sich diese Ihre Behauptung stützt, denn das ist definitiv nicht zutreffend. Bevor Sie mich mit einer derartigen unhaltbaren Behauptung konfrontieren und Sozialleistungsbetrug unterstellen wollen, ist es die Pflicht der Behörde und somit von Ihnen, sich sachkundig zu machen.

Ist man dazu nicht in der Lage, darf man diese Tätigkeiten nicht ausführen, denn hier geht es in erster Linie um Menschen.

Was Sie mir hier zumuten ist an Dämlichkeit und Unvermögen nicht mehr zu überbieten. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man es unter Panoptikum abhaken.

Denn im Leistungsbezug von Arbeitslosengeld II befindet sich nämlich mein Ehegatte, Herr Xxx Xxxxx.

Ich bestreite mit der Rente meinen Lebensunterhalt selbst, werde aber durch den Gesetzgeber, da ich verheiratet bin, in der so genannten Bedarfsgemeinschaft, nichts anderes als "Sippenhaft", dazu gezwungen, mein Einkommen für meinen Ehemann einzusetzen.

Monat für Monat ist das bereits der Fall. S. die Bewilligungsbescheide seit dem X.XX.XXXX, aus denen klar ersichtlich ist, dass ich keine Leistungen von der ARGE beziehe, sondern im Gegenteil, meine Rente wegen der "Sippenhaft" gegengerechnet wird.

Ein einziger Blick in die Akte hätte hier für Klarheit gesorgt.

Sie aber disqualifizieren sich hier selbst. Ich stelle mir die Frage, ist das Unvermögen, Dummheit oder bewusste Absicht, Menschen einfach nur zu schikanieren.

Sie schreiben auch, dass ich XXX,XX € Rente erhalten würde. Auch das stimmt nicht, s. dazu die der ARGE vorliegenden Rentenbescheide.

Sie sind ein beredtes Beispiel dafür, warum die ARGEN fast ausschließlich negativ beurteilt werden.
Sie machen der ARGE als Langzeitarbeitslosenverwahr-, Mobbing- und Schickanieranstalt "alle Ehre".

Dem Josef Schwejk von Jaroslav Hasek bescheinigte man bekanntlich von Amts wegen notorische Blödheit. Wie soll man denn dann das hier einstufen?! Oder, ist es eben doch nur reine Schikane?!

Es ist an der Zeit, dass Sie sich mal mit Ihrem Vorgehen auseinandersetzen.
Etwas Nachzudenken hat noch niemals geschadet.

Mit freundlichen Grüßen

Beitrag von Mambo

Originalbericht:
http://www.elo-forum.net/hartz-iv/hartz-iv/-200809281988.html