Soli-Aufruf für Prozess in Bonn

Solidarität allen, die aktiv für Frieden und Gerechtigkeit kämpfen! Mit einer Besetzung protestierten Ende letzten Jahres Antimilitaristen in Bonn gegen ein Kooperationsabkommen zwischen Bundeswehr und der deutschen Entwicklungshilfe. Wegen der Aktion wird eine Reihe von Prozessen erwartet, die am kommenden Montag ihren Anfang finden soll. Solidarische Prozessbeobachter treffen sich am Montag, 24. September 2012, 12:00 Uhr vor dem Amtsgericht in Bonn, Wilhelmstr. 23.

"Schwerer Zwischenfall in Afghanistan: Bei einem Luftangriff der Nato sind acht afghanische Frauen getötet worden. Unter den Opfern sollen auch Kinder sein. Die Isaf-Truppe untersucht den Vorfall östlich der Hauptstadt Kabul." SPIEGEL-online am 16.09.2012

Hartz IV mag der inhaltliche Schwerpunkt unseres Engagements sein. Tatsächlich war es der Auslöser, das politische Weltbild und jene Wertvorstellungen zu hinterfragen, die Hartz IV hervorbringen konnten. Ein System, das die Verarmung von Menschen in Kauf nimmt, Zwang zur Arbeit, Verfolgungsbetreuung, finanzielle Sanktionen, Erkrankung, Verzweiflungsakte, Todesfälle.
Ein System, das sich nicht einordnen lassen will in Begrifflichkeiten wie "gerechte Gesellschaft" oder den von einigen Funktionärsgewerkschaftern immer wieder hochgepriesenen "Sozialstaat".

Hartz IV kann genau so wenig sozial sein wie Krieg!

Deshalb meint unser Engagement das solidarische Miteinander für eine gerechte Gesellschaft ohne Krieg und ohne Hartz IV.
Deshalb rufen wir dazu auf, den besagten Prozess gegen eine Freundin aus Köln solidarisch zu begleiten.

Weitere Hintergründe auf: Bundeswehr-wegtreten.org

Die KEAs