Chinesische Sozialaktivisten zu Besuch bei den KEAs

Submitted byKEA on11. Oktober 2010 - 14:01

In Vorbereitung eines dreitägigen Workshops zum Erfahrungsausstausch zwischen chinesischen und deutschen Selbstorganisationen, erwarten die KEAs am Donnerstag, den 14.10.2010, um 16:00 Uhr den Besuch mehrerer chinesischer Wanderarbeiter im NaturFreundehaus Köln-Kalk.

Mit der globalen Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen gehen repressive Unterdrückung, Ausbeutung, Entrechtung und Armut einher. In China, in Deutschland, weltweit!

Immer wieder suchen sogenannte Selbstorganisierungen einen Ansatz, sich mit der Artikulation von Menschenrecht und Menschenwürde und dem Mittel der InteressenSELBSTvertretung zu emanzipieren, um die Verhältnisse politisch zu hinterfragen und günstigenfalls zu verändern. Der soeben geehrte Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo aus China steht beispielhaft dafür, wie repressiv die Machthaber gegen Andersdenkende vorgehen. Liu Xiaobo sitzt hinter Gittern und selbst dessen Ehefrau wurde nach der Verleihung des Preises unter Hausarrest gestellt.

Die KEAs wollen den Erfahrungsausstausch mit den chinesischen Wanderarbeitern und ihre Teilnahme am Workshop als einen Akt gegenseitiger Solidarität begreifen.

Der Kontakt zu den KEAs wurde über das Workers Center Leverkusen hergestellt. Mitgliedsorganisationen des Forum Arbeitswelten – China und Deutschland sind:

  • Asia Monitor Resources Centre, Hong Kong
  • Asienstiftung, Essen
  • Globalization Monitor, Hong Kong
  • Labournet Germany, Bochum
  • Südwind Institut, Siegburg
  • TIE Bildungswerk, Frankfurt
  • Zeitschrift express, Frankfurt
  • Werkstatt Ökonomie, Heidelberg