Kölner Erwerbslosen-Anzeiger

Onlineausgabe

Mieses Spiel mit Lebensmittelgutscheinen – Ein Fallbeispiel

Gespeichert von KEA am 20. Februar 2009 - 20:23

Im Folgenden dokumentieren wir auszugsweise den persönlichen Bericht eines Erwerbslosen in Köln-Porz. Sofern die Angaben des Betroffenen (Name ist der Redaktion bekannt) sich als wahr erweisen sollten, wurde dieser womöglich rechtswidrig mit einem Gutschein gedemütigt. Die KEAs haben in dieser Angelegenheit die Überprüfung des Sachverhalts übernommen. Um die Anonymität des Betroffenen zu wahren, wurden zeitliche und namentliche Zusammenhänge in der nachfolgenden Veröffentlichung ausgelassen.

Kölner Stadt-Anzeiger kritisiert Lebensmittelgutscheine

Gespeichert von KEA am 16. Februar 2009 - 13:25

In seiner Ausgabe vom 16.02.2009 widmet sich der Kölner Stadt-Anzeiger sowohl mit einem Artikel als auch einem Kommentar der Praxis der Kölner ARGE, so genannte „Lebensmittelgutscheine“ an Erwerbslose auszuhändigen.

Auch die Kritik der KEAs, die das Thema zu ihrer aktuellen Kampagne erklärten, wird hier z.T. zitiert (siehe auch: „Zunehmender Unmut unter ARGE-Mitarbeitern“ und Flyer).

ARGE Köln will KEAs verklagen

Gespeichert von KEA am 13. Februar 2009 - 15:00

Hallo Herr Müller-Starmann (ARGE-Chef Köln),

man sollte es Ihnen ja hoch anrechnen, sofern Sie sich tatsächlich an der Beseitigung von Missständen in Ihrem Verantwortungsbereich abarbeiten wollen. Sich diesbezüglich etwas Nachhilfe bei den KEAs zu holen, scheint da gar nicht so verkehrt, um nicht zu sagen: „Es ist der richtige Ansatz!“ (Wir wollen natürlich mehr, ... und dazu gehört – und das wissen Sie – u.a. auch die Abwicklung Ihres Arbeitsplatzes.) Insofern ist es geradezu schade, dass wir derzeit nur noch über Anwälte kommunizieren und ggf. geduldig abwarten werden müssen, wer letztlich „Recht“ hat oder bekommen wird.

ARGE Bonn wirft Arbeitslose auf die Straße

Gespeichert von jlk am 9. Februar 2009 - 11:13

Bonner Polizei unterstützt die ARGE Bonn bei rechtswidrigen Hausverboten

Einige ALG-II-Bezieher suchten am 6.2.2009 die ARGE Bonn auf. Sie hatten teilweise seit 4 Monaten kein Geld erhalten, teilweise mussten sie wochenlang auf Termine zur Antragsabgabe warten, teilweise verfügten sie über keinerlei Möbel und mussten auf dem Boden schlafen.

Lebensmittelgutscheine: Zunehmender Unmut unter ARGE-Mitarbeitern

Gespeichert von KEA am 8. Februar 2009 - 12:09

„Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht.“, bekennt in der ARGE Mitte eine Sachbearbeiterin , die selbstverständlich anonym bleiben möchte.
Konfrontiert mit einem Flyer zum Thema 'Lebensmittelgutscheine' sagt sie:
„Die Angelegenheit mit den Gutscheinen wird auch unter den Kollegen durchaus kritisch diskutiert, aber mehr will ich dazu nicht sagen. Da müssen Sie einige Etagen höher gehen.“

Kleiner 'Zahltag!' am 02.02.09 in Köln-Mülheim

'Zahltag!' ist bei der ARGE/Jobcenter in Köln zwischenzeitlich ein Begriff, der ihr nichts Gutes verheißen soll. Die Strategie, Hartz-IV-betroffene Menschen, die zum Monatsanfang (aus welchen Gründen auch immer) kein Geld bekamen mal eben mit einem so genannten Lebensmittelgutschein abzufertigen, wird in der Regel ganz schnell fallen gelassen, wenn die Piratenfähnchen vor der Tür, auf den Fluren und in den Büros der Sachbearbeiter zu sehen sind.

Angriff auf die Pressefreiheit

Pressemitteilung / Die KEAs e.V. vom 29.01.2009

ARGE-Geschäftsführer Klaus Müller-Starmann zeigt Nerven

In einem Artikel auf der Internet-Präsenz des 'Die KEAs e.V.' - Kölner
Erwerbslose in Aktion - schildert der Selbsthilfeverein einen drastischen
Fall (Holzhammermethoden bei U25) bei der ARGE Köln.

Was von mehreren Zeugen unter den KEAs und sogar mit einem mitgeschnittenen und ebenfalls auf der Homepage hörbaren Interview
mit den Betroffenen dokumentiert ist, will Müller-Starmann einfach nicht wahrhaben. Bei völliger Ignoranz des Informatenschutzes auf Seiten der KEA-Redaktion und des Betroffenen, fordert dieser nunmehr die namentliche Nennung des Erwerbslosen. Andernfalls würde Müller-Starmann den Bericht selbstherrlich als unwahr betrachten und eine Vertragsstrafe gegen den verantwortlichen Redakteur der KEAs geltend machen.

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