Kölner Erwerbslosen-Anzeiger

Onlineausgabe

Friede, Freude, Ökobau

Submitted byKEA on20. Oktober 2011 - 21:32

Als wenig ergiebig erwies sich eine schriftliche Stellungnahme des Jobcenters Köln zum Thema 'Ökobau'. Auf eine Anfrage der KEAs, unter Verweis auf unsere Berichterstattung über den Maßnahmeträger, räumte das Jobcenter mehrere Beschwerden einzelner Beschäftigter ein. Diesbezüglich hätte man stets umgehend „eine Änderung beim Träger erwirkt“.

Solidarität mit 'Gegenwind' in Glauchau-Zwickau

Immer mehr Erwerbslose denken gar nicht daran, den Gang zum Amt alleine bzw. ohne Zeugen anzutreten. Immer mehr Erwerbslose oder deren Begleitung kennen ihre Rechte und das SGB oft besser als der zuständige Sachbearbeiter im Jobcenter. Das stört – na, freilich – den „betrieblichen Ablauf“ Hartz IV, weshalb die Jobcenter offenbar zum Gegenschlag ausholen und vermehrt gegen sogenannte Beistände per Hausverbot vorgehen. Die KEAs rufen zur praktischen Solidarität mit der Arbeitsloseninitiative 'Gegenwind' in Glauchau-Zwickau auf!

Das übliche Prozedere – Wiederholter Polizeieinsatz im Jobcenter Köln-Kalk

Erwerbslose solidarisieren und organisieren sich in der Wartezone, singen Protestlieder, schenken Kaffee aus, diskutieren. Irritation im Jobcenter und bei der Polizei.

Polizei vor dem Jobcenter KalkKann es sein, dass es unter den sieben Jobcenter-Standorten in Köln einen innerbetrieblichen Wettbewerb gibt, wer am häufigsten die Polizei ruft? Die Frage erscheint insofern interessant, weil sich selbst die gerufenen Polizisten nicht immer erklären können, weshalb ihre Anwesenheit Not tun sollte.

"Erwerbsloser" vor Kölner Gericht

Submitted byKEA on26. September 2011 - 0:05

Zum 30jährigen Jubiläum des Gerichtgebäudes in der Luxemburger Straße wurde im Rahmen des Tages der offenen Tür eine fiktive Gerichtsverhandlung aufgeführt. Alle Rollen in diesem Prozess wurden von ehemaligen oder aktiven Richtern bzw. Rechtsanwälten besetzt. Daran wäre eigentlich nichts auszusetzen, wenn das dargestellte Szenario nicht so klischeehaft und diffamierend gewesen wäre.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte stärkt kritische Mitarbeiter der Jobcenter

Submitted byKEA on22. Juli 2011 - 21:04

Tragen interne Weisungen, Erfolgsdruck und das Ranking der Teams und Sachbearbeiter untereinander dazu bei, dass Mitarbeiter der Jobcenter oft rechtlich falsche Entscheidungen zu Ungunsten Erwerbsloser fällen? Sagen Sie es uns!
Die Straßburger Richter wollen sogenannte „Whistleblower“ besser schützen. Dabei handelt es sich um Arbeitnehmer, die auf Missstände in Unternehmen oder Institutionen öffentlich aufmerksam machen.

Keine Holzhammermethoden bei U25

Submitted byjlk on26. Mai 2011 - 18:37

Der Artikel war seit 2009 im Netz und nun ist er weg. Welcher Artikel? Und warum ist er weg?

von Jochen Lubig

Der Artikel

Es war einmal ein KEA-Redakteur, der es für nötig hielt, darüber zu berichten, was sich in der Kölner ARGE zugetragen haben sollte.

Es ging um eine Sanktion um 100 Prozent für drei Monate für einen jungen Familienvater.

Die Sanktion war rechtswidrig und musste nach drei Monaten zurückgezogen werden. Aber da hatte eine Familie mit neugeborenem Kind schon drei Monate Sippenhaft hinter sich, denn es ist klar, wenn einer Person das Geld gestrichen wird, lässt man sie in der Familie nicht verhungern und somit müssen alle den „Gürtel enger schnallen“.