Kölner Erwerbslosen-Anzeiger

Onlineausgabe

Kein Geld mehr zum Leben (WDR Sprechzeit)

Gespeichert von KEA am 20. Juli 2009 - 22:03

Richard Buß aus Köln verzweifelt an der (für Arbeitslosengeld 2-Empfänger zuständigen) Arge in Köln. Der gelernte Bauzeichner ist arbeitslos. Im Dezember 2008 hat er einen Antrag auf Arbeitslosengeld 2 gestellt. Nach einigen Monaten Bearbeitungszeit hat ihm die Arge 153 Euro pro Monat bewilligt, bis Mai dieses Jahres, mit der Begründung, der 33jährige habe ja im Sommer 2008 Geld geerbt.

Weiterlesen: WDR Sprechzeit

Kölner Maßnahmeträger werfen der ARGE schlechte Finanzplanung vor

Gespeichert von tgr am 18. Juli 2009 - 22:56

„Die Beschäftigungsträger, die Langzeitarbeitslose bei ihren Ein-Euro-Jobs betreuen und qualifizieren, sind im Mai überraschend darüber informiert worden, dass ihnen vorerst keine weiteren Arbeitslosen mehr zugeteilt werden. In der Arge ist das Geld für die Integrationsjobs knapp geworden, obwohl es keine Kürzungen im Gesamtetat gibt. Für Volkmar (Kolping-Bildungswerk) und Schulz (Zug um Zug) ist das Ausdruck einer schlechten Finanzplanung der Arbeitsverwaltung. „Wo ist der Jahresetat geblieben?“, fragt Volkmar.“

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Aufruf zur Unterstützung der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM)

Gespeichert von KEA am 18. Juli 2009 - 16:53

AN ALLE FREUNDE, UNTERSTÜTZER, HELFER UND SYMPATHISANTEN DER SSM

Durch die staatliche Förderungspolitik sind wir in eine Notlage geraten.
Mit Millionenaufwand gräbt man uns unsere Aufträge ab:
Wohnungsauflösungen, Umzüge, Gebrauchtmöbelhandel usw. werden von hochsubventionierten Trägern aus der lukrativen Arbeitslosen-Industrie zu Dumpingpreisen erledigt.
So vernichtet der Staat mit Ihren Steuergroschen Arbeitsplätze.
Im Kölner Stadt-Anzeiger kann man heute lesen, dass SSM nicht das einzige Beispiel für diese menschenverachtende Poltik ist.

ARGE Köln stoppt 1-Euro-Jobs

Gespeichert von KEA am 17. Juli 2009 - 23:53

Im Rahmen einer Pressemitteilung hatten Die KEAs bereits vor geraumer Zeit der Kölner ARGE vorgeschlagen, ihre Arbeit „testweise“ auf die Auszahlung der gesetzlich verbrieften Leistungen („in Art eines bedingungslosen Grundeinkommens“) zu beschränken und stattdessen auf sämtliche Zwangs- bzw. Erziehungsmaßnahmen, Sanktionen und ähnlich schikanösen Tagesbeschäftigungen zu verzichten.

Nunmehr scheint die ARGE ernsthaft an diesem Gedanken Gefallen zu finden. So genannte 1-Euro-Jobs, Trainingsmaßnahmen und dergleichen sind in Köln derzeit nicht mehr im Angebot.

'Zahltag!' in Wuppertal am 3. August

Am 3. August wird der Verein Tacheles e.V. vor der ARGE Zentrale in der Bachstr. 2 „Werther Karre” eine größere Protestveranstaltung („Zahltag!”) durchführen. Die Aktion wird unterstützt von verschiedenen örtlichen sozialpolitischen Initiativen und Gruppen sowie überörtlichen Erwerbsloseninitiativen.

„Zahltag!“ ist eine bundesweite Aktionsform unabhängiger Erwerbslosengruppen. Zum Monatsanfang kommt es regelmäßig zu Verzögerungen bei der Auszahlung der Leistung. Viele Betroffene kommen dann zur ARGE, um die Überweisung des Arbeitslosengeldes oder einen Vorschuss zu fordern.

1-Euro-Jobber in öffentlichen Toiletten

Gespeichert von KEA am 17. Juli 2009 - 16:08

Wenn Klofrauen und Klomänner auf öffentlichen bzw. städtischen Toiletten nicht notwendig wären, dann würde man sie sicher nicht antreffen. Wenn sie aber notwendig sind, so darf man doch logisch schlussfolgern, dass es sich nicht um eine zusätzliche Leistung handelt, wie es für die Genehmigung so genannter 1-Euro-Jobs eigentlich zwingend wäre.

Erfrischungsgeld für Wahlhelfer ist für Empfänger von Arbeitslosengeld 2 anrechnungsfrei

Pressemitteilung / Die KEAs e.V. vom 17.07.2009

Der Selbsthilfeverein „Die KEAs e.V.“ weist darauf hin, dass
sich Erwerbslose in diesem Jahr noch zwei Mal bei Wahlen
etwas hinzu verdienen können.

Das Superwahljahr 2009 bringt auch Erfreuliches für Erwerbslose. Durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes, dass Wahlcomputer nicht verfassungsgemäß sind, werden mehr Wahlhelfer gebraucht. Das Wahlamt der Stadt Köln hat schon mehrere Aufrufe gestartet, aber stößt bisher auf zu wenig Resonanz.

Das Überlebenshandbuch – ein großer Erfolg

Gespeichert von KEA am 9. Juli 2009 - 13:23

Es gab zahllose Anfragen aus ganz Deutschland zum Nachdruck, u.a. das freundliche Angebot der sich in Gründung befindenden Hamburger Erwerbslosenhilfe „Allerta“, das Überlebenshandbuch in verschiedene Sprachen (spanisch, türkisch, französisch, englisch und russisch) zu übersetzen.

Die Verbreitung des kompakten Ratgebers läuft. Jetzt konnte man sogar schon in der ARD-Sendung Plusminus vom 07.07.2009 ein Exemplar bewundern:

Screenshot Plusminus
Screenshot aus dem Beitrag „Ärger mit den Argen“

ARGE treibt Kölner Selbsthilfe in den Ruin

Gespeichert von KEA am 1. Juli 2009 - 10:31

Das Auftragsbuch der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM) für Wohnungsauflösungen und Transporte ist so gut wie leer. Dies ist eine Folge der rechtswidrigen Subventionen der ARGE und der Stadt Köln an den Möbelverbund, der mit 100% subventionierten Arbeitskräften damit Dumpingpreise machen kann und Arbeitsplätze am 1. Arbeitsmarkt gefährdet.